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AIDA Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi Monumentale Operninszenierung mit über 100 Mitwirkenden Internationale Starsolisten Großer Chor und Orchester Plovdiv Symphonic Orchestra unter der Leitung von Nayden Todorov Das Meisterwerk, das seit seiner Uraufführung in Kairo zu einem der berühmtesten seines Genres zählt, entführt das Publikum mit einer tragischen Liebesgeschichte um die Sklavin Aida in die schillernde Zeit der Pharaonen nach Ägypten. Pyramiden und Sphinxen, grüne Nillandschaft und historische Roben verbinden sich mit bombastischen, orientalisch-angehauchten Klängen zu einem mitreißenden Gesamt-kunstwerk. Mit Fanfaren, Pauken und Trompeten, gewaltigen Chören einerseits und emotionalen Ro-manzen andererseits, stürzt die Oper den Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle! Pressestimmen „Der höchst agile Dirigent entfachte die Leidenschaft der Musiker und steckte das begeistert mitgehende Publikum mit seiner Verve an – Bravorufe blieben nicht aus“ (Westfalenblatt, Biele-feld) „Sowohl die Solisten als auch der große besetzte Chor und das Orchester (...) glänzten und versetzten die Zuhörer in das alte, heroische Ägypten“ (Bayerwaldbote) „Die wunderbaren Stimmen der Solisten und des Chors sorgten für so manche angenehme Gän-sehaut“ (Bayerwaldbote) „Man erlebte eine musikalische und optische gelungene Aufführung, die dem Werk voll gerecht wurde“ (Viechtacher Anzeiger) Das Werk Entstehungsgeschichte 1870 wünschte sich der ägyptische Vizekönig Ismail Pascha für seine im Vorjahr eröffnete Oper in Kairo eine eigens geschriebenes Werk. Sein archäologischer Berater Auguste Mariette legte ihm sein Aida-Buch vor und vermittelte über Camille du Locle eine Anfrage bei Verdi. Verdi stimmte nach kurzem Zö-gern zu. Obwohl sich du Locle und Gislanzonzi hauptverantwortlich um das Libretto kümmerten, war Verdi an ihrer Arbeit rege beteiligt. Schließlich kümmerte sich Verdi um jedes Detail der Aufführung, wie um die Besetzung, die Dekorationen, die Kostüme u.ä.. Anfang 1871 war die Oper vollendet. Doch die für Januar geplante Uraufführung musste wegen des Deutsch-Französischen-Krieges verschoben wer-den. Die Uraufführung in der Oper Kairo fand dann am 24. Dezember 1871 statt und wurde ein großer Erfolg. Die zahlreich geladenen Journalisten sicherten der Premiere eine internationale Resonanz. Verdi konnte an seiner Aida-Uraufführung nicht mehr teilnehmen, da er bereits mit der Einstudierung der Aida an der Mailänder Scala beschäftigt war. Handlung 1. Akt: Der Oberpriester Ramphis lässt den jungen Radames wissen, dass ein Angriff der Äthiopier auf Theben bevorstehe und die Götter dafür bereits den Heerführer auserwählt haben. Radames hofft der Auserwählte zu sein, um nach einem Sieg seine Geliebte Aida, die als Sklavin am ägyptischen Hof lebt, in ihre Heimat zurückzuführen. Amneris, die Tochter des ägyptischen Königs, liebt Radames ebenfalls und beginnt in Aida eine Rivalin zu sehen. Ein Bote meldet den Einfall der Äthiopier und Radames wird zum Heerführer ausgerufen. Aida bringt diese Situation in einen Widerstreit ihrer Gefühle: auf der einen Seite steht ihre Liebe zu Radames, auf der anderen Seite die Sympathie zu ihrem Volk. 2. Akt: Radames hat die Äthiopier siegreich geschlagen. Amneris erwartet ihn zurück. Mit einer List versucht sie die wahren Gefühle Aidas für Radames herauszufinden. Mit der Behauptung, Radames sei gefallen, entlockt sie ihr ein Liebesgeständnis. Vor den Toren Thebens wird der siegreiche Radames empfangen. Aida erkennt unter den Gefangenen ihren Vater, den äthiopischen König, der ihr zuraunt, ihn nicht zu verraten. Zusammen mit seinen Kriegern bittet er den König von Ägypten um Gnade. Radames selbst spricht den Wunsch aus, alle Äthiopier freizulassen – nur Aida und ihr Vater sollen als Geiseln am ägyptischen Hof bleiben. Der ägyptische König ruft Radames zum Thronfolger aus. 3. Akt: Am Ufer des Nils wartet Aida auf Radames, der sie dorthin gebeten hat. Zuvor trifft sie jedoch auf ihren Vater, der ihr Hoffnungen macht in die Heimat zurück zu kehren, wenn man die Ägypter besiege. Dazu muss Aida allerdings Radames nach der Marschroute der Ägypter aushorchen. Dies bringt Aida in einen Gewissenskonflikt. Als Radames kommt, beteuern sie einander ihre Liebe und beschließen zu fliehen. Dabei verrät Radames die Stellungen der Ägypter. Der versteckte äthiopische König gibt sich zu erkennen und Radames erkennt mit Erschrecken, was er getan hat. Aus dem Tempel kommen bereits Amneris und Ramphis, die dort die Hochzeitsvorbereitungen abgeschlossen haben. Aida und ihrem Vater gelingt die Flucht und Radames stellt sich dem Oberpriester und den Wachen. 4.Akt: Amneris verspricht dem gefangenen Radames die Freiheit, wenn er Aida entsagt. Radames wei-gert sich jedoch. So wird er zum Tod eines Ehrlosen verurteilt. In der Grabkammer eingeschlossen sind seine Gedanken bei Aida, die plötzlich aus dem Dunkel auftaucht. Sie hat sich heimlich eingeschlichen, um gemeinsam mit ihrem Geliebten zu sterben. Radames schließt sie in seine Arme und gemeinsam erwarten sie den Frieden des Jenseits. Amneris betet für die Seele Radames. Der Komponist Giuseppe Verdi Verdi wurde 1813 bei Parma geboren. Mit neun Jahren spielte er in seinem matdorf schon die Orgel. Nach einer vergeblichen Bewerbung am Mailänder Kon-servatorium nahm er Privatunterricht bei dem Komponisten und Dirigenten Vin-cenzo Lavigna. Er kehrte nach Busseto zurück und wurde dort „Maestro di musica“. Sein erster Opernerfolg war 1842 „Nabucco“. Daraufhin erhielt Verdi zahlreiche Kompositionsaufträge und wurde nun wirtschaftlich unabhängig. Den Beginn von Verdis erfolgreicher Karriere als bedeutendster italienischer Opernkomponist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts leiteten die Opern „Rigoletto“ (1851), „Il Trovatore“ (1853) und „La Traviata“ (1853) ein. Am Ende dieser Erfolgsserie stehen „Otello“ (1887) und „Falstaff“ (1893). In den letzten Jahren vor sei-nem Tod komponierte Verdi nur noch einige Sakralwerke, darunter – als seine letzte Komposition über-haupt – 1897 ein Stabat mater für Chor und Orchester. Verdis Musiksprache, die er im Laufe seiner über fünfzigjährigen Karriere als Opernkomponist vielfach variierte und verfeinerte, dokumentiert seine Entwicklung vom Nachfolger der Belcanto-Komponisten Donizetti, Bellini und Rossini zum Begründer des italienischen romantischen Musikdramas. Verdi starb am 27.01.1901 in Mailand. Plovdiv Symphonic Orchestra Das staatliche Sinfonieorchester, unter der Leitung von Maestro Nayden Todorov, entstand aus der Jahrhunderte alten Musiktraditi-on der Thraker. Seine Geschichte geht auf eine mehr als 100-jährige Orchestertradition in der Region zurück. Heute ist das 120-köpfige Ensemble auf Europas Bühnen ein gern gesehener Gast: Deutschland, die Schweiz, die Tschechischen Republik, Polen, Italien, Russland, Österreich, Frank-reich, Griechenland und Spanien sind einige der bisherigen Stationen. Berühmte Violinisten unserer Zeit begannen im Plodiv Symphonic Orchestra ihre Karriere: u.a. Gancho Ganchev (heute bei der Dresdner Staatskapelle) oder Elmira Darvarova (heute an der Metropolitan Opera New York). Geleitet von namhaften Dirigenten wie Nayden Todorov, Emil Tchakarov, Jean-Yves Gaudin oder Ronnen Bayrakov, wurden bereits weltberühmte Solisten wie Dimitrij Schostakovich, Ruggiero Ricci oder Stoika Milanova begleitet. Nayden Todorov, Dirigent Nayden Todorov wurde 1974 in Plovdiv geboren und leitete bereits mit 16 Jahren sein erstes Konzert als Dirigent. Nach seinen Studien bei Karl Österreicher und Uros Lajovic in Wien und Mendi Rodan in Israel reiste Todorov durch Europa, Asien und die USA und machte sich als Gastdirigent in zahlreichen bekannten Orchestern einen angesehenen Namen, unter anderem als musikalischer Leiter der Israel Northern Symphony in Haifa. Im Jahre 1997 organisierte der mehrfache Preisträger diverser Wettbewerbe erstmals das Festival "Thrakischer Sommer". Seit Jahren ist Todorov Intendant der Bulgarischen Staatsoper und ist Dirigent des bekannten Plovdiv Symphonic Orchestra. Andrey Andreev, General Director Der Intendant Andrey Andreev wurde in Plovdiv (Bulgarien) geboren und studierte an der dortigen Musikhochschule Klavier im Hauptfach. Später schloss er in Sofia an der Pancho Vladigerov Musikakademie erfolgreich ein weiteres Studium als Komponist ab. Seit 1982 arbeitet Andrey Andreev an der National Academy of Music und Dance in Plovdiv und an der Pan-cho Vladigerov Music Academy in Sofia als Dozent. 1992 erhielt er zudem einen Doktortitel in Philoso-phie und Musikwissenschaft. Er begeisterte sowohl als Hauptintendant an der Dobrin Petkov Music High-School in Plovdiv als auch als Direktor des Plovdiv Symphonic Orchestra und dem Thracia Sum-mer Music Festival. Im Jahr 2000 begann er an der Opera and Philharmonic Society in Plovdiv als Ge-neraldirektor zu arbeiten. Nadia Christo, Regie Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Inspizientin an der Staatsoper Plovdiv. 20 Jahre lang arbeitete sie als Regie-Assistentin von fast allen bulgari-schen und zahlreichen ausländischen Regisseuren wie z.B. Guy Montavon, Claudio del Monaco, Francesco Privitera u.v.a.. Der Intendant der Erfurter Oper sagte über sie: "Ihre Professionalität erlaubt Sie als unumstrittene Autorität für jeglichen Theaterbetrieb zu betrachten". Als selbstständiger Regisseur inszenierte sie Opern, Operetten und Musicals: „Tosca“ (die Premiere fand in England statt), „La Bohème“, „Aida“ (auch im Kolosseum von Pula), „Nabucco“, „Carmen“ u.v.m.. Elena Chevdarova, Amneris Geboren 1969 in Kardzhali, Bulgarien, studierte sie an der Musikhoch-schule in Plovdiv und am Central Studio for Opera Singers in Sofia und anschließend auch an der dortigen Musikakademie. Im Laufe ihrer Kar-riere wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Preis beim 6. Wettbewerb für Opernsänger in Bilbao, Spanien. Seit 1992 ist sie Solistin der Plovdiv-Opera und singt seit 1997 auch an der Nationaloper So-fia. Ihr Repertoire umfasst Rollen aus zahlreichen Opern, mit denen sie auf der ganzen Welt auf der Bühne steht. Stoyan Daskalov, Radames Stoyan Daskalov begann seine künstlerische Laufbahn als Tenor an der Staatsoper Plovdiv mit kleinen Tenorrollen in zahlreichen Opern, seine erste Hauptrolle ist der Herzog in Verdis „Rigoletto“. Von 2001-2004 war Stoyan Daskalov Solist an den Staatsopern St. Zagora und Plovdiv, es folgen Einladungen an viele Opernhäuser Bulgariens. Seine Karriere ent-wickelt sich nun auch im Ausland, er singt an vielen renommierten Häusern in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland und in den USA. Zu seinem Repertoire gehören neben Verdi unter anderem Opern von Bizet, Puccini und Donizetti. Alexander Krunev, Amonasro Der Bariton absolvierte sein Gesangsstudium an der staatlichen Musik-akademie in Sofia, Bulgarien. Gleich nach seinem Studium wurde er als Solist an die Staatsoper Plovdiv geholt. Zur Zeit ist er an der Nationaloper in Sofia sowie bei der dortigen Opern-Philharmonic-Gesellschaft en-gagiert. Sein vielfältiges Repertoire, das Rollen aller großer Opernkom-ponisten von Mozart bis Verdi umfasst, führen ihn als Gast auf Bühnen in Europa, Asien und den USA. Seine ausdrucksstarke Stimme und sein großes Repertoire machen Alexander Krunev zu einem der gefragtesten Baritone in ganz Bulgarien. |